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Johann Holzmann
Am Samstagabend des 8. April 1967 wollte ich
es ganz genau wissen und entschloss mich meine
Winzigkeit auf die Welt loszulassen.
Schon zu diesem Zeitpunkt war meinen Eltern
klar „das kann nur ein Sänger und Musikant
werden“ da ich mindestens 3 bis 4-mal in der
Nacht lautstark meine Stimmlichen Qualitäten
zum Besten gab.
Da in meiner Familie die Musik schon immer
eine ganz große Rolle spielte war es
kein Wunder dass ich schon in ganz frühen
Jahren mit dem musizieren begann.
Im zarten Alter von 5 Jahren knabberte ich
schon am Holz der Blockflöte um dann in
der Volksschule den anderen zu zeigen wie man
so einer durchlöcherten Holzstange wunderbare
Töne entlocken kann.
Mit sieben Jahren faszinierte mich dann ein
für meine Größe überdimensioniertes
Holz-Ungetüm mit wahnsinnig vielen Saiten
drauf, das mir mein Vater als Hackbrett vorstellte
und mir auch zeigte wie man es bezwingen kann.
Mit diesem Instrument war ich schon in jungen
Jahren in diversen Gasthäusern und Kirchen
vertreten und unterhielt mit unserer Hausmusik
das Publikum.
Im weisen Alter von 10 Jahren und einer Größe
von etwas mehr als einem Meter wollte ich dann
unbedingt herausfinden wie ich die Steirische
Harmonika in den Griff bekomme, was gar nicht
so einfach war, denn diese riesige Falte war
ja fast so groß wie ich.
Damals fand ich auch heraus dass ich ein begnadeter
Schauspieler war und dementsprechend anspruchsvolle
Rollen bekam.
Zu dieser Zeit war mein Vater Kapellmeister
der Trachtenmusikkapelle Pöham und beim
Unterricht der Jungmusiker saß ich immer
in erster Reihe, so war es mir bald sonnenklar „Meine
große Karriere starte ich bei der Blasmusik
als Klarinettist“. Dies sollte jedoch nie geschehen,
denn meine Notenkenntnisse und mein meisterhaftes
Spiel ließen meinen Vater verzweifeln
und er gab auf, was mich jedoch nicht davon
abhielt gelegentlich ins Saxophon zu blasen.
Als ich mit fünfzehn endlich die Mädchen-
und Lokalwelten zu erforschen begann lernte
ich bei einem musikalischen Auftritt mit der
Landjugend eine ganz neue Welt kennen – die
Tanzmusik.
Jetzt wusste ich es ganz gewiss ich habe ein
Instrument entdeckt, dass mich in Zukunft immer
begleiten wird „meine Gitarre“.
1982 begann dann meine musikalische Laufbahn
auf den Brettern die die Welt bedeuten mit
der Pöhamer Tanzlmusi und nach drei Jahren
zu viert gründeten wir im Jahr 1984 das
Heimatland-Quintett, mit dem ich 22 Jahre musiziert
habe.
Nach unserer Trennung im Herbst
2006 war mir klar, dass meine große Leidenschaft für
die Musik noch lange nicht erloschen ist und
so freute ich mich besonders als Jürgen
mich anheuerte um ab 2007 hoffentlich noch viele
Jahre mit „Die Dorfer“ zu musizieren.
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